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In meinem Feen- und Wichtelwald

Ich mache mich auf den Weg, spaziere in meinen ganz eigenen Märchenwald.

Jeder meiner Gefühle, Glaubensätze, Muster ist entweder

eine Fee

sie bringen meinen Wald zum Glitzern und Leuchten

Mir ist in meiner Kindheit und Jugend ganz viel Schönes, Liebenswertes erzählt worden

oder eben ein Wichtel

(steht für mich als Wichtigtuer, eine Freundin von mir würde Wichtigsch… dazu sagen 😉)

Sie sind die, die in meinem Wald ihr Unwesen treiben, mir immer wieder einen Streich spielen.

Sie stehen für all die negativen Glaubenssätze und Gefühle, die ich schon viele Jahre mit mir herumtrage und die so gar nichts mit mir, der erwachsenen Andrea, zu tun haben. Mir aber immer noch auf der Nase herumtanzen.

Ich habe mir angewöhnt, am Abend noch einmal kurz durch meinen Wald zu spazieren.

Was war heute los?

Ich halte Ausschau nach meinen Feen und Wichteln, nach so Gefühlen wie Freude, Stolz, Leichtigkeit, aber auch nach Ärger, Frust, Traurigkeit. In meinem Wald habe ich etwas Distanz zu diesen Gefühlen, identifiziere mich nicht mit ihnen … und diese Sichtweise nimmt dem Ganzen auch die Schwere, lässt mich lächeln

Woher kommen diese Gefühle? Sind daran wirklich meine Umgebung, mein Partner, mein Chef, meine Kinder… schuld, oder tobt sich ein Wichtel in meinem Märchenwald aus?

Ich habe da noch ein paar Satzanfänge für dich. Beobachte dich. Wie würde der Satz weitergehen, wenn du nur max. 5 Sekunden Zeit hättest ihn weiterzuschreiben.

Reiche Menschen sind…

Ich darf nicht…

Männer sind…

Frauen sind…

Um Erfolg zu haben, muss ich…

Wenn ich in den Spiegel schaue…

Haben die fertigen Sätze wirklich etwas mit dir als Erwachsener zu tun?

Psst: deine Feen und Wichteln warten heute Abend schon auf dich



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