Unser Bauch, die Glücksmaschine

Genauer gesagt das Mikrobiom im Darm. Je nach Zusammensetzung sorgt es für gute Laune oder kann Ängste verstärken. Wir kennen alle Hintergründe.

Vom Tabuthema zum Superorgan: In diese Formel lässt sich die Erfolgsgeschichte des Darms gießen. Er ist der absolute Hot Shit – im Wortsinn – in der medizinischen Forschung. Mischt er doch bei fast allen Prozessen im Körper mit. Beim Immunsystem, bei der Gewichtskontrolle, bei der Produktion von Botenstoffen und Hormonen, bei Allergien und Diabetes, bei Stress und noch vielem mehr.

Und eine ganz wichtige Erkenntnis ist: Auch unsere Psyche wird vom Darm mitgesteuert. Oder genauer gesagt von seinen Bewohnern, dem Mikrobiom. Das besteht aus rund 100 Billionen Bakterien mit bis zu 2.000 unterschiedlichen Stämmen und wiegt etwa zwei Kilo. Und mittlerweile zeigen unzählige Studien: Diese Bewohner haben viel dazu zu sagen, wie wir uns fühlen. Schlechte Laune, Ängste, depressive Stimmungen werden von ihnen getriggert. Auch neurodegenerative Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson haben mit seiner Zusammensetzung zu tun.

Und neue Erkenntnisse stellen sogar einen Zusammenhang mit Multipler Sklerose und bestimmten Formen von Autismus her. Die genauen Hintergründe müssen hier erst noch erforscht werden. Aber eine positive Nachricht ist schon bewiesen: Man kann den Darm so behandeln, dass er auch der guten Laune auf die Sprünge hilft. Eine Veränderung des Mikrobioms kann sogar Depressionen bessern. Was dahintersteckt und was jeder Einzelne für sich tun kann, haben uns Psychiater Gregor Hasler und Sportmedizinerin Michaela Axt-Gadermann erklärt. Ernährungsmedizinerin Petra Bracht erzählt im Interview, wie man den Darm über die Ernährung pushen kann. Außerdem gibt es Tipps, wie man mit Ernährung und Entspannungsübungen den Bakterien Gutes tun kann.

Den gesamten Beitrag liest du im neuen WOMAN



let your sun shine!

BLASCHEK_Logo_Grau.png

KONTAKT   -   IMPRESSUM   -   DATENSCHUTZ

 

designed by LENNi Werbung & Design