Perfektion versus Glück

Ich wohne in den Bergen, liebe die Natur, gehe gerne wandern. Seit vielen Jahren trage ich den Wunsch in mir, klettern zu lernen, aber immer wenn ich die Gelegenheit hatte, kamen mir Gedanken wie „Was ist, wenn mir die Kraft ausgeht?“ oder „Bin ich schwindelfrei?“ (obwohl ich weiß, dass ich schwindelfrei bin), „Die Leute die mitgehen sind viel erfahrener, die werde ich sicher nur aufhalten“…

Ich brauche dir nicht zu sagen, dass ich mich kein einziges Mal dazu überwunden habe, mitzugehen.

Vor drei Wochen wurde ich wieder gefragt, ob ich nicht doch einmal so einen Klettersteig ausprobieren möchte und klar kamen mir wieder diese Gedanken, aber diesmal ließ ich mich nicht klein machen, nahm allen meinen Mut zusammen und sagte zu.

Am letzten Sonntag war es dann soweit, zeitig in der früh gings los. Nach einer Stunde Gehzeit bis zum Fuße der Rax startete unser Abenteuer. Gesichert mit Gurt und Helm, kletterten wir Stück für Stück den Berg hinauf. Kein einziges Mal hatte ich das Gefühl „das kann ich nicht“, ganz im Gegenteil, ich war so glücklich diese fast unberührte Natur kennenzulernen…

Ich weiß, wir alle können so viel mehr, aber ich und vielleicht auch du, wir bauen uns selbst unsere Schranken…

Will ich tanzen im Regen, dann tanz ich, will ich wasserschifahren, dann mache ich das jetzt…

WILL ICH PERFEKT SEIN, ODER GLÜCKLICH?



let your sun shine!

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