Hannah

Ein Mädchen mit Downsyndrom hat den Titel ihres Schwerbehindertenausweises abgeändert und bekommt dafür den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen


Hannah ist 17 Jahre alt. Sie wohnt in der deutschen Stadt Pinneberg und hat das Downsyndrom. Letzteres ist der Grund dafür, warum auf ihren Namen ein sogenannter Schwerbehindertenausweis ausgestellt wurde. Damit identifizieren konnte sich das Mädchen nicht. Darum hat sich die damals 14-Jährige einen neuen, eigenen Ausweis gebastelt, der ihr gerecht wird. Dafür wird sie nun gefeiert.


Für ihre Schülerzeitung verfasste die Teenagerin einen Artikel über ihr Vorhaben. Darin schreibt sie: "Ich möchte, dass mein Ausweis umbenannt wird. Ich möchte, dass er Schwer-in-Ordnung-Ausweis heißt. Ich finde Schwerbehindertenausweis ist nicht der richtige Name für meinen Ausweis." Gesagt, getan. Zusammen mit ihrer


Lehrerin und ihren Eltern benannte sie den Ausweis um - allerdings nur auf der dazugehörigen Hülle, nicht auf dem Dokument selbst. Aus dem Schwerbehindertenausweis wurde damit ein Schwer-in-Ordnung-Ausweis.


Ein Spender des Vereins teilte Hannahs Geschichte schließlich via Twitter, wo das Posting binnen kürzester Zeit tausende Likes bekam. Daraufhin berichteten zahlreiche deutsche Medien, darunter die ARD und der NDR, über Hannah.

Seit 2018 trägt Hannahs Ausweishülle ganz offiziell den Titel SCHWER IN ORNDUNG AUSWEIS: Mittlerweile haben ihn acht Bundesländer übernommen. Hannah sagt in einem Interview: "Ich finde schwer in Ordnung viel besser, das hört sich auch freundlicher an". Recht hat sie.

Jetzt hat sie dafür den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen.


Von Hannah gibt es auch ein ganz tolles Video auf Facebook

https://www.facebook.com/watch/?v=1203730156678518

let your sun shine!

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