Brennnesseln

eine Allrounderin, reich an Eisen, Mineralien und Spurenelementen – (Frühjahrs-)Müdigkeit ade. Auch zur Fastenzeit und zum Detoxen darf sie dank ihrer entschlackenden Wirkung nicht fehlen.

Fast jeder, der einen Garten hat, kennt sie nur all zu gut. Ist sie einmal in deinem Garten, bekommst du sie fast nicht wieder los und eigentlich ist das perfekt.


Die Brennnessel ist eine wichtige Heilpflanze, viele wichtige ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamine (C, A, E) machen Brennnesseln und deren Samen zu einem heimischen Superfood.

Wie verwende ich sie?

Brennnesselblätter sind zart und schmecken ähnlich wie Spinat, allerdings würziger und aromatischer. Die frischen jungen Blätter verwende ich für frühlingshafte Gerichten wie Salat und Spinat oder gieße mir einen Tee auf. Ab jetzt bis in den September kannst du sie ernten. Falls du Angst vor dem Brennen hast, lege die Blätter vor dem Verwenden einfach in ein Tuch und walze mit einem Nudelroller drüber, die Nesselhaare brechen und aus ist es mit dem Brennen.

Geballte Kraft steckt auch in den Samen der Brennnessel. Sie sind spinatig-nussig im Geschmack und verfeinern Salate, Suppen, Gemüsepfannen und Butterbrot.


Ich verwende die Blätter auch wie Kräuter, hacke sie und gebe sie über Salat oder Nudeln, perfekt schmecken sie auch in einem Risotto.

Verwendest du die Blätter für einen Tee, so ist dieser der perfekte Begleiter für deine Detoxkur. Einfach die Blätter mit heißem Wasser übergießen, nach 5-10 Minuten ergibt sich ein grünliches, mild schmeckendes Heißgetränk. (Gibt’s übrigens auch getrocknet zu kaufen)


Die Brennnesseln sind auch deswegen in meiner Werkzeugkiste, weil sie die ersten grünen Blätter sind, die ich so in meinem Garten abzupfe. Ich liebe es, spüre regelrecht, die geballte Energie, die von all diesen frisch geernteten Nahrungsmittel ausgeht.


Ab jetzt fragt mich mein Mann fast täglich: „Andrea bist du dir eh sicher, dass wir das essen können."😋